Gemeinschaftsübung der Fachgruppen Atemschutz

Ein Abrissgebäude am sogenannten Gritscheneck in Schrobenhausen wurde dieses Jahr als Übungsobjekt für die Gemeinschaftsübung genutzt.

Das mit zwei Eingängen versehende, komplett unterkellerte und zweigeschössige Gebäude ermöglichte es bis zu vier Atemschutztrupps gleichzeitig einzusetzen.

Die Geräteträger wurden vielfältig gefordert, so mussten verschlossene Türen geöffnet und mehrere Personen aus dem total verrauchten Gebäude gerettet werden. Ein verunfallter Atemschutzgeräterträger wurde aufwendig gerettet - zum Glück nur zu Übungszwecken. Hierzu wurde die in der Feuerwehr Stadt Schrobenhausen seit einigen Jahren vorgehaltene Sicherungstrupptasche eingesetzt. In dieser Sicherungstrupptasche befinden sich, handlich verpackt, alle Gegenstände um einen verunfallten Atemschutzgeräteträger aus jeder Lage zu retten. In diesem Fall musste das Atemschutzgerät gewechselt werden und der Geräteträger anschließend mit dem Rettungstuch aus dem Gebäude gebracht werden. Um die Sicht der Geräteträger zu verbessern wurde in Teilen des Gebäudes während der Übung eine Überdruckbelüftung eingesetzt. Ein Highlight, es konnte "nass" geübt werden, also auch das Bekämpfen von Durchzündungen oder Temperaturchecks konnte durchgeführt werden.

Viele (gern gesehene) Zuschauer, angelockt durch den künstlichen Nebel und die Feuerwehrautos, nutzten spontan die Gelegenheit um sich sein Bild der Leistungsfähigkeit ihrer Feuerwehren zu machen.

In der anschließenden Abschlussbesprechung lobte Robert Ottillinger, Ausbildungsleiter Atemschutz aus der Feuerwehr Stadt Schrobenhausen, die Teilnehmer "wir werden immer besser" so Ottillinger.

Tatsächlich ist die jährliche Gemeinschaftsübung notwendig, da es gerade bei Großschadenslagen zu gemischten Atemschutztrupps aus den diversen Wehren kommen kann und sich hier jeder Geräteträger 100%ig auf seinen Kameraden verlassen können muss - Fehler könnten fatale Folgen haben.

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